1. Nordic
Walking macht fit bei Osteoporose
Muskulatur wird gestärkt
und der Stoffwechsel aktiviert. Bei Osteoporose-Kranken ist das oberste
Ziel, die Frakturrate zu senken. Das gelingt nicht nur durch Medikamente,
die den Knochenabbau bremsen oder den Aufbau fördern. Auch durch
regelmäßiges Training läßt sich die Knochenmasse
erhalten oder gar erhöhen und somit das Frakturrisiko senken. Daher
lautet das Motto des heutigen Welt-Osteoporose-Tages "Move it or
Lose it - Wer rastet, der rostet!".
Weieres
siehe Artikel aus der Ärztezeitung
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2. Nordic
Walking hilft bei Diabetes
Diabetiker vom Typ 2 können
durch Nordic Walking ihre Stoffwechsellage verbessern und teilweise
sogar die Medikamente reduzieren. Dieses Ergebnis stellten Forscher
auf dem größten deutschen Diabetes Fachkongress in Leipzig
vor.
Wie die Initiative gesund leben und ernähren e.V. (Ige) in ihrem
Pressedienst (August 2006) berichtet, absolvierten für die Studie
19 Teilnehmer einen dreiwöchigen Kurs, um die technischen Grundlagen
des Nordic Walking zu erlernen. Anschließend walkten die Studienteilnehmer
ein Jahr lang unter Begleitung eines Trainers mindestens einmal pro
Woche für 90 Minuten.
Ergebnis: Manche Patienten verringerten ihr Gewicht bereits nach 3 Monaten
durchschnittlich um 1,5 kg. Weiterhin verbesserte sich der HbA1c**-Wert
um 0,15 Prozent. Einige Patienten waren an Nordic Walking Tagen nicht
mehr auf orale Antidiabetika angewiesen.
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3. Reduzierung
von Übergewicht
Nordic Walking ist ein Ausdauertraining
im Pulsbereich, in dem Fettverbrennung zur Energiegewinnung optimal
erfolgt und trainiert wird. Körperfettreduzierung bei gleichzeitigem
Aufbau der Muskelmasse durch das intensive Muskeltraining von 90% aller
Muskeln beim Nordic Walking kann auch zur Gewichtserhöhung bei
gleichzeitiger Körperfettreduzierung führen. Der Erfolg ist
nicht nur mit der Waage, sondern mit einer Fettanteilmessung oder Bauchumfangmessung
zu kontrollieren. Erfolgreiche Reduzierung des Übergewichtes gelingt
nur mit einer gleichzeitigen dauerhaften Ernährungsumstellung auf
ausgewogene und kalorienarme Kost. Extreme Kalorienreduzierung und Diäten
führen jedoch zu Mukelabbau und sollen vermieden werden. Muskelabbau
im Alter durch Ernährungsmangel kann nicht so leicht wie im jüngeren
Alter durch Training rückgängig gemacht werden. Nach sportlichem
Training im Alter sollten die Energiespeicher der Muskeln mit Energie
in Form von Kohlehydraten aufgefüllt werden, um einen Muskelabbau
zu vermeiden.
Nordic Walking unterstützt Bemühungen des Fettabbaus in optimaler
Weise.
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4. Nordic
Walking gegen Rückenschmerzen
Die Bandscheiben, die als
Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern liegen, werden nicht
über Blutgefäße ernährt. Sie brauchen den Wechsel
von Be- und Entlastung, damit der Nährstofftransport in die Bandscheiben
und der Abtransport der verbrauchten Stoffe funktioniert. Dadurch erhalten
die Bandscheiben ihre Flexibilität. (Nordic)Walking ist dafür
eine ideale Bewegung. Durch die aufrechte Haltung und die Schulterachsenrotation
wird für Entlastung und Bewegung der Bandscheiben und Rückenwirbel
gesorgt. Diese Bewegungsform trägt zur Linderung von Rückenschmerzen
bei.
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5. Nordic
Walking fürs Herz-Kreislaufsystem
Nordic Walking bringt Herz,
Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung. Nordic Walking ist ein ausgezeichnetes
Ausdauertraining im aeroben Bereich mit geringer Belastung, aber einem
hohen Trainingseffekt fürs das Herz. Regelmäßiges Ausdauertraining
an der frischen Luft erhöht die Sauerstoffaufnahmefähigkeit,
die ansonsten mit dem Alter abnimmt.
Ausreichende Bewegung reduziert den Cholesterinspiegel, was wiederum
das Risiko für eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose)
und damit für Herz- und Hirninfarkte verringert.
Walking, wie andere Ausdauersportarten auch, steigert (bei maßvoller
Betätigung) die Anzahl der weißen Blutkörperchen, die
wiederum die Immunabwehr stärken.
Nordic Walking reguliert den Blutdruck und stärkt das Herz-Kreislauf-System.
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6. Nordic
Walking bei Arthrose
Der Knorpel braucht Bewegung:
Ein ständiger Wechsel von Be- und Entlastung, eine gleichmäßige
und sanfte Druckbelastung sorgt für eine gute Ernährung des
Knorpels und hält ihn lange fit und leistungsfähig. Nordic
Walking kann man speziell bei Arthrose der unteren Gelenke gezielt einsetzen.
Der Grund: Der Knorpel wird belastbarer. Das schützt ihn vor Abnutzungserscheinungen.
Außerdem brauchen die Zellen Sauerstoff, Aminosäuren und
Glukose, um Knorpelsubstanz zu regenerieren. Nur durch Bewegung können
diese Stoffe auch zu den Gelenken gelangen.
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7.
Streßabbau und psychisches Wohlbefinden durch Nordic Walking
Nordic Walking ist zum Ausgleich
von Alltagsstress und zur Entspannung besonders gut geeignet. Während
der fließenden, sanften, lokomotorischen Bewegungen an der frischen
Luft und der tiefen und gleichmäßigen Atmung bekommt der
ganze Körper frischen Sauerstoff das Gehirn, die Muskeln,
alle Organe. Da (Nordic)Walking in der freien Natur ausgeübt wird,
gehört das Abschalten zu seinen gesundheitswirksamsten
Aspekten. Das Naturerlebnis lässt Stress, Alltags- und Berufsprobleme
in den Hintergrund treten.
Moderates Ausdauertraining hat einen positiven Einfluss auf das psychische
Wohlbefinden.
Eine aktuelle Studie der Berliner Charité zeigt, dass schon eine
halbe Stunde Walking pro Tag einen deutlichen Effekt auch bei einer
starken Depression hat. Die subjektive Verbesserung trat schon nach
10 Tagen regelmäßigem Training ein, während antidepressive
Medikamente oft erst nach drei Wochen wirken. Ausdauertraining sorgt
für eine höhere Verfügbarkeit der Gehirnbotenstoffe Dopamin,
Serotonin und Noradrenalin. Ein Mangel an diesen Substanzen verursacht
Depressionen.
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8.
Schutz vor Demenz - Gehirntraining
Schon mit regelmäßigem
"forschem" Spazierengehen können Senioren ihr Risiko
für eine Demenzerkrankung senken. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft
für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) im nordrhein-westfälischen
Neuss hin.
"Häufige sportliche
Betätigung kann das Ausmaß von Gedächtnisstörungen
und Demenzerkrankungen im Alter schmälern", erklärt DGGPP-Vizepräsident
Martin Haupt. Faktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen
und hoher Alkoholkonsum erhöhten das Risiko, eine krankhafte Demenz
zu entwickeln oder den normalen Alterungsprozess im Gehirn zu beschleunigen.
Sportliche Aktivität hingegen beeinflusse viele dieser Risikofaktoren
positiv.
Verbesserte Lernleistungen
wurden bei älteren Menschen nach sechs Monate währendem Sport-Training
mit regelmäßig dreimal wöchentlichem Nordic Walking
nachgewiesen. Quelle: http://www.welt.de
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9. Nordic
Walking gegen Alterssehschwäche
In einer wissenschaftlichen
Studie wurde nachgewiesen, dass regelmäßiges Joggen in freier
Natur das Risiko an grauem Star zu erkranken um 35% senkte. Dies dürfte
wohl auch auf Nordic Walken zutreffen. Das ständige Augentraining
durch Wechsel von Nah- auf Fernsicht trainiert die Augenmuskeln und
die Augenlinse und hält sie elastisch, was auch das Sehvermögen
positiv beeinflussen klann.
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10. Nahrungsergänzung
Eine ausgewogene
Kost mit viel Gemüse und Obst ist die Grundvoraussetzung einer
gesunden Lebensweise. Wer sich gesund, vielseitig und ausgewogen mit
viele Gemüse und Obst ernährt, benötigt keine Nahrungsergänzungsmittel.
Gesunde Ernährung in
der heutigen Zeit ist jedoch nicht einfach zu gewährleistet. Wer
aber sich keine gesunde Ernährung zu sich nimmt, kann sich mit
Nahrungsergänzungsmitteln behelfen. Insbeondere sporttreibende
und ältere Menschen können ein Defizit von gesundheitserhaltenden
Spurenelementen und Vitaminen haben. Diesbezüglich gibt es Sinnvolles
und Unnötiges auf dem Markt. Nur auf Verdacht, sich mit Nahrungsrgänzung
und Vitaminpillen vollzustopfen, kann teuer und auch gesundheitsschädlich
sein.
Der DNV empfiehlt als ausgewogenes
Nahrungsergänzungssystem die FitLine®
Produkte von PM International.
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11.
Nordic Walking für Blinde
Nordic
Walking ist ein besonders geeigneter Sport für Blinde. Wie jeder
neue Bewegungasbaluf für Menschen ohne Sehvermögen nicht leicht
zu erlernen ist, benötigt das Erlernen von Nordic Walking für
blinde Menschen eine besondere individuelle Anleitung. Volker Springhart
beschäftigt sich besonders mit der Anleitung von blinden Menschen
und gibt spezielle Kurse für blinde Menschen für Nordic Walking
und Inlineskaten. Als Führhilfe hat sich eine Stock von ca. 25
cm Länge mit einstellbaren Schlaufen an den Enden bewährt.
Dazu hat der Autor Nordic Walking Griffe umgearbeitet. Die Griffe werden
mit Reststücken von Nordic Walking Stöcken verbunden. Mit
den Schlaufen wird der Verbindungsstock mit dem rechten und linken Unterarm
des blinden Nordic Walkers und des Begleitläufers verbunden. Der
starre Stock bietet den notwendigen Abstand, die Schlaufen die Beweglichkeit.
Beide Nordic Walker gehen gegengleich in der gleichen Schrittfrequenz.
Mit dieser Methode sind sogar Sprints und Hopsalauf möglich. Auf
Anfrage mitt dem Mitteilungsformular werden gerne nähere Hinweise
und Tips gegeben.
©"Führhilfe für blinde Nordic Walker" Gebrauchsmusterschutz
ist beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.
Mit der Führhilfe ist
die Teilnahme auch an Nordic-Walking-Volksläufen auf engem Raum
in der Masse der vielen Teilnehmer und auf schwierigen Gelände
möglich. So bewältigte die vollblinde Martha mit ihrem Trainer
Volker beim Fichtelgebirgsmarthon 2009 die 21 km in 3:20 Stunden bei
1000 m Gesamtsteigung und nicht leicht zu gehenden Waldwegen.
12.
Nordic Walking mit Babys
Nordic Walking mit Babys
ist ein wundervoller Sport für junge Mütter, den sie gemeinsam
mit ihren Babys ausführen können. In Spezialkursen wird die
Technik vermittelt und bei Sylvia Galster in Fürth erhält
man auch die nootwendige Ausrüstung und Beratung.
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13 Trainingstipps
- Vor Beginn des Trainings
sollten Sie unbedingt eine sportmedizinische Untersuchung durchführen
lassen.
- Setzen Sie sich kurzfristige
und langfristige realistische Ziele in Absprache mit Ihrem
Trainer.
- Die richtige Ausstattung
das A und O. Lassen Sie sich bei Ihrem Stock- und Schuhkauf eingehend
fachkundig beraten.
- Ein Kurs und ein angeleiteter
Treff gewährleistet die notwendige Unterstützung. Das
gemeinsame Nordic Walken mit einer geeigneten Gruppe hilft Anfangsschwierigkeiten
zu überwinden und bei der Stange zu bleiben.
- Beginnen Sie Ihr Training
langsam und passen Sie ihren Körper mit Geduld an
die neuen Anforderungen an. .
- Zu kurze und zu seltene
Trainingseinheiten bleiben wirkungslos. Drei mal pro Woche
mindestens 60 Minuten sollten Sie aktiv sein. Wer bereits vorher Sport
getrieben hat, kann auch öfters und länger trainieren. Lassen
Sie sich von Ihrem Trainer beraten.
- Das Training soll mit
einem Herzfrequenz-Messgerät gesteuert werden, denn nur
so lässt sich das Training über die Herzfrequenz optimal
dosieren. Lassen Sie sich fachkundig anleiten.
- Vor dem Sport ausreichend
zu trinken und in den Pausen zwischendurch immer wieder für
Flüssigkeitsersatz zu sorgen, ist wichtig.
- Nach der Trainingseinheit
lockern Dehnübungen die Muskulatur und schützen vor
Verspannungen, Muskelkater und Verletzungen.
- Zusätzlich zum Nordic
Walking sollten Sie auch andere Sportarten betreiben und Ihre
Trainingseinheiten abwechslungsreich gestalten.
- Krafttraining ist
eine ideale Ergänzung zum Ausdauertraining.
- Nach dem Training ausreichende
Entspannung und Erholung, dafür sind Sauna und Massage
geeignet.
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