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Nordic
Walking - Inlineskaten
in Nürnberg |
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Nordic Skaten
Beim Nordic Skaten werden gleichzeitig die gesamte Muskulatur
sowie die Atmungsorgane und die Durchblutung beansprucht. Von der Technik
her kann Nordic Skaten mit der freien Technik des Skilanglaufs (Skaten)
verglichen werden. Nordic Skaten ist Bestandteil des Sommertrainings der
nordischen Skisportler. Die vielfältigen Vorteile des Skilanglaufs
gelten auch für Nordic Skaten.
Für Einsteiger
geeignet!
Nordic Skaten
ist sicherer als das klassische Inline-Skaten, da die Stöcke zwei zusätzliche
Stützpunkte darstellen. Allerdings bringen die Stöcke auch ein
zusätzliche Sturzgefahr mit sich. Vor dem Einsatz von Stöcken
beim Inlineskaten ist daher das Erlenen der Stocktechnik beim Nordic Walking
empfehlenswert.
Viele Einsteiger können durch die Dosierung des Stockeinsatzes ihr
Fahrtempo besser kontrollieren.
Vergleich Inline-Skating - Nordic Skaten
| Beinorientiertes Inline-Skaten | Ganzkörperorientiertes Nordic Skaten | |
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Beim klassischen Inline-Skating steht die Beinarbeit im Vordergrund; vergleichbar mit dem Radsport werden relativ wenige Muskelgruppen dabei intensiv belastet. Dies betrifft im wesentlichen die Beine und den unteren Rücken. |
Beim Nordic Skaten werden alle großen Muskelgruppen des Körpers eingesetzt. Durch die gleichmäßigere Beanspruchung des Bewegungsapparates und den ständigen Wechsel aus Beanspruchung und Erholung wird neben einer Erhöhung der Pulsfrequenz und Verbesserung der Durchblutung die muskuläre Ausdauer erhöht und Dysbalancen vermieden. |
Doppelstockschub
Es ist wichtig, den Doppelstockschub richtig zu beherrschen, da er bei
allen Skating-Techniken eingesetzt wird. Durch den geradlinigen Stockeinsatz
kommt man schwungvoll voran und vermeidet eine Behinderung der anderen
Verkehrsteilnehmer.
Der Bewegungsablauf beginnt mit dem Aufsetzen der Stöcke. Die Arme
sind auf Höhe der Schultern fast gerade nach vorn gestreckt. Der
Blick ist nach vorn auf den Handgriff der Stöcke gerichtet. Der Oberkörper
ist leicht nach vorn gebeugt und das Gewicht des Skaters liegt auf den
Füßen. Beim parallelen Abstoßen mit beiden Armen ist
darauf zu achten, dass das gesamte Körpergewicht auf die Stöcke
verlagert wird.
Beim Abstoss wird zunächst die Oberkörpermuskulatur belastet.
Mit Beginn des beidseitigen Armabstoßes beugt sich der Oberkörper
automatisch weiter nach unten und die Hände passieren den Körper
auf Kniehöhe. Erst in diesem Moment übernehmen die Hände
die Stosskraft. Der Oberkörper ist weiterhin gebeugt.
Nach dem Ende des Armabstoßes richtet sich der Oberkörper wieder
auf.
Durch das Aufrichten des Oberkörpers pendeln die Arme nach vorn,
um neuen Schwung zu holen, und der Bewegungsablauf beginnt von vorn. Der
Kopf ist in dieser Phase leicht nach unten geneigt und der Blick nach
vorn auf die Hände gerichtet. Dabei verlagert sich das Gewicht des
Skaters automatisch wieder auf die Füße.
Schneller Doppelstockschub
Die schnellere Version des Doppelstockschubs eignet sich besonders an
leichten Steigungen und zur Beschleunigung
beim Start.
Von der Grundtechnik (Doppelstockschub) unterscheidet sich der schnelle
Doppelstockschub vor allem darin, dass
die Arme fast die ganze Zeit zu 90 Grad gebeugt sind und der Stockeinsatz
so nahe wie möglich am Körpererfolgt. Aus diesem Grunde wird
der Oberkörper relativ wenig bewegt, um die Geschwindigkeit nicht
zu sehr drosseln. Das ständige Beugen der Knie erhöht die Geschwindigkeit,
wobei die Hände den Körper nicht passieren dürfen.
Skating 1:2
Skating 1:2 ist die überwiegend angewendete Technik beim Nordic Skaten
. Beim asymmetrischen Skating 1:2 erfolgt auf jeden zweiten Beinabstoß
ein Doppelstockschub. Nach dem ersten Doppelstockschub erfolgt der,Beinabstoß
des Gleitbeins, während die Arme locker nach vorn pendeln. Der Stockeinsatz
erfolgt parallel zur Skaterichtung, da überflüssige Drehbewegungen
des Oberkörpers die Kraft des Beinabstoßes vermindern würden.
Die Skating 1:2-Technik beginnt mit einem Doppelstockschub, wobei die
Schulterlinie während des ganzen Schubs im rechten Winkel zur Vortriebrichtung
bleibt. Die Stöcke werden auf Höhe des Abstoßbeins aufgesetzt,
wodurch ein effektiver Stockeinsatz gewährleistet ist.
Nach Aufsetzen der Stöcke erfolgt der Beinabstoß zur Seite,
wobei das Körpergewicht des Skaters auf das Gleitbein verlagert wird.
Das Gleiten der Inline-Skates sollte möglichst gerade nach vorn erfolgen.
Wenn die Hände den Körper passieren, erfolgt der Beinabstoß,
wobei zu Beginn des Beinabstoßes das Körpergewicht des Inline-Skaters
unbedingt vor dem Stützpunkt liegen muss. Der Inline-Skate des Abstoßbeins
hat sich jetzt bereits vom Asphalt gelöst und die Arme pendeln nach
hinten. Gleichzeitig mit dem kräftigen Abstoß des Fußes
schwingen die Arme rhythmisch ohne Verzögerung wieder nach vorn.
Dies gewährt einen flüssigen und dynamischen Bewegungsablauf.
Das Körpergewicht des Skaters
wird wieder auf das Abstoßbein zurückverlagert.
Nach dem Abstoß wird das Abstoßbein gestreckt und das Körpergewicht
auf das Gleitbein verlagert. Das Gleitbein wird möglichst nahe an
das Abstossbein herangeführt. Die Arme werden nach vorn gestreckt,
damit der Stockabstoß ziemlich hoch angesetzt werden kann. Der Armabstoß
muss symmetrisch und in Vortriebrichtung erfolgen.
Beim Skating 1:2 wird der Oberkörper effektiv in den Bewegungsablauf
integriert. Der Anteil des Oberkörpers an der Gesamtleistung macht
ca. 30-40 % aus.
Skating 1:1
Das Skating 1:1 unterscheidet sich vom Skating 1:2 durch einen symmetrischen
Ablauf. Jeder Beinabstoß wird dabei durch einen Doppelstockschub
unterstützt. Bei dieser Technik werden Doppelstockschub und Beinabstoß
effektiv miteinander kombiniert.
Rhythmus: Stockschub - Beinabstoß - Stockschub - Beinabstoß
Charakteristisch ist eine lange Gleitphase auf einem Bein.
Mit Aufsetzen der Stöcke beginnt der geradlinige Doppelstockschub.
Das Gleitbein wird gestreckt und der Inliner aufgekantet.
Wenn die Arme den Körper passieren, erfolgt der Beinabstoß.
Gleichzeitig wird das Gleitbein nach vorn geführt.Die Arme pendeln
entspannt nach hinten und das Körpergewicht wird auf das Gleitbein
verlagert. Nach Abschluss des Beinabstoßes schwingen die Arme nach
vorn.
Derselbe symmetrische Bewegungsablauf erfolgt auf der anderen Seite.
Skating an Steigungen
Der normale Doppelstockschub stellt einen asymmetrischen Bewegungsablauf
dar, bei dem der Arm auf der Seite des Abstoßbeins den Stockschub
steuert. Der Bewegungsablauf beginnt mit Aufsetzen von Stock und Inliner.
Beim Stockeinsatz handelt es sich um einen nahezu reinen Doppelstockschub,
der unbedingt in Vortriebrichtung erfolgen muss. Parallel zu jedem Doppelstockschub
erfolgen die Beinabstöße.
Stöcke und Abstoßbein werden gleichzeitig aufgesetzt. Der Stockeinsatz
ist ein nahezu reiner Doppelstockschub und erfolgt parallel zum Körper.
Wenn die Arme den Körper passieren, ist die höchste Schubkraft
erreicht und die Stöcke schwingen frei nach hinten. Das Abstoßbein
ist noch leicht gebeugt und der Beinabstoß setzt ein. Das Abstoßbein
wird gestreckt und die Stöcke mit fast ausgestreckten Armen nach
vorn geführt. Hände, Kopf und Schultern sind in Vortriebrichtung
ausgerichtet.
Durch den Schwung des Arm- und Beinabstoßes wird der Inliner des
Abstoßbeins nach vorn geschoben. Der Skate läuft leicht innenkantig
und das Gewicht des Skaters wird auf das Abstoßbein verlagert. Das
Abstoßbein wird gestreckt und die Arme für einen erneuten Abstoß
nach vorn geführt. Gleichzeitig wird auch das Gleitbein wieder nach
vorn gesetzt.
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Übungsleiter:
Volker Springhart (
) Telefon 0911 819119 (M-Net) oder 0176 81064837 (O2) |